In unregelmäßigen Abständen werde ich hier Texte über Themen, die mich beschäftigen, Gedanken oder Ideen posten. 

 

Auch einige hilfreiche Tipps, die ich für teilungswürdig erachte, sollen hier zu finden sein.

Tötung, Vergewaltigung, Misshandlung, sexuelle Übergriffe sind verabscheuungswürdige Untaten. So mein apodiktisches Urteil. Sie müssen nicht nur sanktioniert, sondern vor allem präventiv bekämpft werden.

Keine Prävention, sondern die Heraufbeschwörung neuer Straftaten ist die Pauschalverurteilung einer bestimmten Gruppe von Menschen, aktuell die der geflüchteten Muslime.

Seit der Zureise tausender Schutzsuchender steigt im gesellschaftlichen Narrativ die Zunahme von Straftaten, insbesondere von sexuellen Übergriffen. Solche Straftaten gibt es, das ist leider ein trauriger Fakt. Was hingegen völlig irreleitet, ist das Narrativ:

 

1. Straftaten gibt es und wird es leider immer geben. Dazu brauchten wir nicht erst "die Flüchtlinge". Mittlerweile habe ich genügend trauriges Wissen gesammelt, um zu wissen, dass es in unserer Gesellschaft sexuelle Verbrechen in an Perversität kaum zu überbietender Form gibt. Darüber wird in den Medien nicht (oder nur in einigen besonders abartigen Fällen) berichtet. Verbrechen im nicht-deutschen Teil unserer Gesellschaft hingegen werden umgehend meinungsprägend publik - dafür sorgen allein schon entsprechende Kreise, denen solcher Art Taten hervorragend zupasskommen, aus deren Reihen hingegen genügend Straftaten verübt werden, über die nur niemand berichtet.

 

2. Das gern strapazierte "Frauenbild im Islam" hält bei näherer Hinterfragung die Pauschalverurteilung nicht aus. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass in patriarchalen Gesellschaften, wie wir sie im Nahen und Mittleren Osten antreffen, Frauen immer noch der Willkür der Männer oder auch der Familie unterstehen. Ist überhaupt schon mal jemandem aufgefallen, dass "der Islam" in Afghanistan ganz anders interpretiert wird als beispielsweise in Jordanien oder Marokko? Also welcher Islam ist hier bitte zutreffend?

 

Hier "islamisch" zu argumentieren greift zu kurz. Vielmehr wäre vielleicht Aufklärungsarbeit vonnöten, welche Rechte der Frau eigentlich zustehen. Gleichzeitig könnte gegen die immer noch verbreitete weibliche Genitalverstümmelung, die keinerlei religiöse Rechtfertigung findet, oder gegen den - definitiv stammeskulturell verankerten - "Jungfrauenwahn" vorgegangen werden.

3. Die "sexuellen Übergriffe" der Silvesternacht in Köln entpuppen sich bei näherer Betrachtung  primär als Eigentumsdelikte. Der Hintergedanke der Täter war Ablenkung, um an Wertgegenstände zu gelangen. Aus der Aktion entstand ein dermaßener Mob, dass sich auch "Mitläufer" daran beteiligten. Trotz aller Verurteilungswürdigkeit MUSS hier selektiert werden und wir dürfen nicht ganze Bevölkerungsgruppen der sexuellen Nichtachtung der "deutschen Frau" beschuldigen! (an dieser Stelle auch meinen Dank an Alice Schwarzer und die vielen anderen, die sich dieses Thema - warum auch immer - direkt und unreflektiert zu eigen machten!)

Leider gibt es solche Straftaten mitlerweile sehr viele, verübt von jungen Männern aus Nordafrika. Hier müssen Ursachen bekämpft - beispielsweise die Frage: Warum kommen diese jungen Männer nach Europa? - und nicht verpauschalisiert werden!

 

4. Ein Kurde, der eine Frau zuerst zu erstechen versucht und danach am Auto über die Straße schleift, ist ein Verbrecher! Punkt. Der Syrer, Iraker oder Afghane (welcher Ethnie und/oder religiösen Gruppe er auch angehören mag), der als Flüchtling zu uns kam, ist ein Schutzsuchender. Punkt.

Was haben die beiden miteinander zu tun? Nichts. Außer vielleicht, dass sie nicht-deutscher Herkunft sind. Vermutlich sind sie Angehörige einer muslimischen Religionsgemeinschaft, die Wahrscheinlichkeit ist auftgrund des Verbreitungsgebietes hoch (ob ihr Verhalten muslimisch ist, ist ein ganz anderes Thema. Das des Straftäters sicher nicht, das des Geflüchteten spielt aktuell keine Rolle; er braucht Schutz und ein sicheres Leben).

Wir haben kein Recht zu vergleichen. Beide leben unterschiedlich lang in unserer Gesellschaft, beide sind unterschiedlich sozialisiert, haben unterschiedliche Prägungen.

 

Was die kurze Aufzählung zeigen soll: WIR HABEN KEIN RECHT ZU PAUSCHALISIEREN! Jede Tat muss individuell betrachtet werden. Nur so kann die Gesellschaft, können Legislative, Exekutive und Judikative funktionieren! Wir müssen uns bewusst werden über eine teils sehr einseitige Berichterstattung. Medien möchten den Hunger des sensationslüsternen Konsumenten befriedigen, da verkauft sich der "kriminelle Ausländer" besser als der rechtsgerichtete Deutsche (wer berichtete über den Deutschen, der einen Nicht-Deutschen mit Fäkalausdrücken und einem Baseballschläger bedrohte? Oder über die Deutsche, die einen ausländischen Arzt fremdenfeindlich beschimpfte?).

Ob unsere Demokratie in Gefahr ist, haben wir selbst in der Hand: indem wir zusammenarbeiten, indem wir präventiv vorgehen, indem wir auf den jeweils anderen zugehen und ihn nach seinen Wünschen und seinen Problemen befragen. Indem auch unsere Gesellschaft bereit ist, sich weiterzuentwickeln und nicht mehr in einem Weltbild des späten Mittelalters oder der Kolonialzeit festhängt.

Gesellschaftliche Probleme unselektiert der Verantwortung einer ethnischen oder religiösen Gruppe hat schon einmal in einem unbeschreiblich großen Verbrechen geendet.

 

Ich möchte das nicht wieder!

Heute morgen im Privatfernsehen: "Zunahme der Gewalt gegen Polizeibeamte" und "die meisten Gewalttäter haben einen Migrationshintergrund". Als Erklärungsansatz: "die haben in ihren Ländern keine Angst vor der Polizei".
Gewalt gegen Polizeibeamte gibt es. Das will ich gar nicht ableugnen. Was mir den Blutdruck in die Höhe treibt, ist das Narrativ. Was der gemeine Fernsehzuschauer versteht, ist: "Alle Ausländer sind aggressiv. Sie haben keinen Respekt vor unserer Polizei." Genauso wie sie "keinen Respekt vor Frauen" haben. Wir wussten es doch schon immer...
"Menschen mit Migrationshintergund" ist das neue "Ausländer". Viele sind neu nach Deutschland gekommen. Viele leben schon seit Jahrzehnten unter uns in ichweißnichtwievielter Generation. Irgendwelche ihrer Vorfahren hatten vielleicht mal einen Migrationshintergrund. Seither wurden sie einfach ignoriert. Von den "Bio-Deutschen", die mit ihren Nachbarn nichts anzufangen wussten. Von Politikern und Institutionen, die es nicht für nötig hielten, sie wahrzunehmen, sich um sie zu kümmern, zu integrieren in eine bestehende Gesellschaft.
Ich frage mich, wer in aller Welt hat sie sozialisiert? War es die Gesellschaft in Deutschland oder war es die Gesellschaft im Herkunftsland ihrer Vorfahren? Und - viel mehr noch: Warum werden sie auf einmal - ohne jegliche Differenzierung, als scheinbar willkommenes Feindbild - wahrgenommen?
Das ist ein sehr gefährlicher Trend: wir pauschalisieren und machen damit jeden, der einen fremd klingenden Namen hat, automatisch der Unfähigkeit des Respektes gegenüber was auch immer schuldig. Alles, was wir damit erreichen, ist Öl im Feuer der Rechtspopulisten!!!

Übrigens: Rechtsextremismus ist nicht rechtens und hat nichts mit dem Rechtsstaat zu tun. Rechtsextremismus ist vom rechten Weg abgekommen!

In den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit der vor- bzw. frühislamischen Zeit auf der Arabischen Halbinsel befasst. Momentan lese ich die Geschichte Karls des Großen und stelle fest, dass die europäische und die arabische Geschichte dermaßen ähnlich sind, dass ich manchmal verwirrt bin, auf welchem Kontinent ich mich historisch nun überhaupt befinde.

 

Wer irgendwelche Ressentiments gegen die Geschichte oder die Religion des jeweils anderen hat, möge sich bitte mal mit seiner eigenen Vergangenheit befassen. Hilft vielleicht, einige Dinge besser zu verstehen oder auch mal die Sichtweise zu ändern ...

Tausende von Flüchtlingen, Völkerwanderung, Angst vor Überfremdung, vor der "Islamisierung des Abendlandes" - ist es wirklich nur die Furcht vor dem unbekannten Fremden, die in diesen Tagen Deutschland ereilt, oder die Angst vor dem Verlust der eigenen Lebensqualität? Natürlich ist die Angst verständlich, nachdem Eltern und Großeltern unseren Wohlstand aufgebaut haben - natürlich nur mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Zuwanderer, die unser Land nachdrücklich bereichert haben. Auch die Flüchtlinge werden Deutschland bereichern - wenn wir es ihnen zugestehen und vielleicht mal unseren Blickwinkel ändern.


Deutschland hat sich in seiner Geschichte wahrhaft nicht immer nur mit Ruhm überschüttet. Dabei denke ich nicht nur an die Zeit von 1933-45, sondern ebenso an die Epoche des Kalten Krieges, in der Deutschland als geteiltes Land das Spielfeld zweier Weltmächte war. Aber bereits in der imperialen Phase der Kolonialzeit im 19./20. Jahrhundert war Deutschland ein wichtiger Akteur, der ebenso seine Ansprüche im Nahen Osten geltend machte wie die anderen Industrienationen Großbritannien und Frankreich.

 

Und wer weiß, hätte der Erste Weltkrieg einen anderen Ausgang gehabt, wäre Deutschlands Rolle im Nahen Osten bestimmt eine entscheidendere gewesen. Letztendlich wurde durch Großbritannien und Frankreich einem Gebiet Nationalstaatlichkeit aufgestülpt, das ganz andere Ansprüche an Politik hat, als es in Europa der Fall gewesen sein mag. Nunmehr, nachem dieses Projekt in mehreren Bereichen gescheitert ist und sich mancher künstliche Nationalstaat als "failed state" erwies, versuchen die Menschen, die dort lebten und vor Bürgerkriegen und zum Schutz ihres eigenen Lebens und das ihrer Familien ihre Heimat verlassen mussten, in Deutschland einen sicheren Aufenthalt zu finden. 


Anstatt diesen Menschen mit Ablehnung und Misstrauen zu begegnen - sollten wir ihnen nicht vielleicht dankbar sein? Dankbar für ihr Vertrauen in Deutschland, für ihre Hoffnung auf Sicherheit, auf Geborgenheit? Wenn die Bundesregierung Deutschlands Vorteile herausstreicht, kommen diese Informationen natürlich auch im kriegsgebeutelten Syrien oder im Irak an.

 

Ist es nicht schön, wenn die Menschen, die ihre Heimat, ihre Familien verloren haben, uns ihr Vertrauen schenken? Werden sie nicht nachhaltig unser Land bereichern können? Sind sie nicht ein Symbol dafür, dass Deutschland seine Geschichte vergeben wurde und eine gemeinsame Hoffnung in die Gegenwart und die Zukunft gesetzt wird, dass wir die Vergangenheit den Historikern überlassen sollten? Vielleicht können wir den Menschen keine neue Heimat bieten, aber möglicherweise ein neues Zuhause, und vielleicht sollten wir sie als das annehmen, was sie sind - eine Bereicherung, eine Hommage an Deutschland.

 

Und eines muss uns immer wieder bewusst sein: auch Deutschlands Sicherheit ist nicht garantiert! Nicht die Überfremdung ist das Problem, sondern die Aushöhlung von innen, von engstirnigen, geschichtsvergessenden Personen, die den Menschen, die alles verloren haben, nichts anderes als Naziparolen und Brandsätze entgegenzusetzen haben. Jeder von uns wird glücklich sein, wenn ihm jemand hilft.

 

Niemand muss Angst um seinen Wohlstand haben, solange wir ihn zu schätzen wissen und uns bewusst machen, dass er nicht selbstverständlich ist. Es wird uns auch nicht schmerzen, ein wenig davon abzugeben, denn ganz ehrlich: nichts bereichert so sehr wie das Teilen!

"Amabat peregrinos et in eis suscipiendis magnam habebat curam..."*

(Er hatte Ausländer gern und nahm sich ihrer mit großer Sorgfalt an.)

 

Wenn Karl der Große schon zum "Vater Europas" stilisiert wird, dann sollte sich mancher Europäer ihn zum Vorbild nehmen!

 

(*Einhardi Vita Karoli Magni.)

Da wird mal wieder heiß diskutiert über das Burka-Verbot, weil niemand weiß, wer sich unter der Ganzkörperverschleierung verbirgt: Frau, Mann, Terrorist?

 

Können wir dann bitte gleichzeitig über das Verbot von Feuerzeugen diskutieren? Schließlich kann keiner wissen, was damit angezündet wird: Kerzen, Zigaretten, Flüchtlingsheime? ....

 

Burka-Verbot als Terrorismus-Prävention. Das hat ungefähr den Kausalzusammenhang wie Verbot von Adventskerzen gegen brennende Flüchtlingsheime. Rein statistisch: Wie viele der Attentäter der letzten Wochen und Monate trugen eine Burka? Oder einen Niqab? Null. Doch so viele. Was bitte soll denn dann ein Burka-Verbot bringen?

 

"Wir möchten wissen, mit wem wir es zu tun haben!" Blödsinn. Das weiß ich bei keinem fremden Menschen. In diesem Zusammenhang bitte auch das Verbot von "Pokerface" mit diskutieren.

 

"In der Schweiz hat es doch auch geklappt!" Mag sein. Wieviel Muslime leben in der Schweiz? Wie viele davon tragen Niqab? Richtig. Kein Vergleich zu Deutschland. Ich wohne in einem Brennpunktstadtteil mit einem sehr hohen Anteil an Muslimen. Wie oft sehe ich Frauen mit Niqab? Äußerst selten. Über welchen Terroristenanteil diskutieren wir dann? Wenn in der Schweiz nach dem Burka-Verbot keine Frauen mit Niqab mehr zu sehen sind, haben sie dann wirklich freudig ihren Gesichtsschleier heruntergerissen? Oder gehen sie einfach nicht mehr aus dem Haus? Toller Beitrag zur "Frauenbefreiung".

 

Haben wir uns mal überlegt, welchen wirtschaftlichen Schaden so ein "Burka-Verbot" anrichten würde? Allein nach Köln kommen zahlreiche Familien aus den Emiraten, aus Qatar, aus Saudi Arabien und woher auch immer. Ganzkörperverschleierte Frauen lassen richtig Geld da! Für Kleidung, für Kosmetik, für Schmuck ... man mag es kaum glauben. Das sind Einnahmen, auf die der Einzelhandel angewiesen ist! Wenn diese Freuen in Deutshland nicht mehr willkommen sind, suchen sie sich schlichtweg ein anderes Shoppingparadies!

 

Anstatt Gelder in sinnlosen Debatten zu verpulvern, die leider - wie so oft - haarscharf am eigentlichen Problem vorbeigehen, sollten wir dringend (!) in die Aufklärungsarbeit investieren! Aufklärungsarbeit, die sich gegen Vorurteile richtet. Gegen Ängste. Gegen Hass.

Vor - oder zumindest parallel zu - der Forderung nach einem aufgeklärten Islam, sollte es da nicht auch eine Forderung nach Aufklärung über den Islam geben?

 

Kommt nicht viel von den Vorurteilen, Ängsten und Hass, die Muslimen entgegengebracht werden, von Unwissenheit? Kommt die Ideologie der Terroristen nicht von einer sehr speziellen Auslegung bestimmter islamischer Aspekte?

 

Ist schon mal jemandem aufgefallen, dass die Vorurteile über die islamische Religion sowie die Muslime, die beispielsweise die AfD vorträgt, schlichtweg falsch sind? Zeugen diese Fehler vielleicht einfach nur von Unwissenheit?

Was mir immer öfter bei "Diskussionen" in sozialen Netzwerken auffällt: Leute, die einander nicht kennen, beschimpfen sich und bezichtigen sich gegenseitig der Unwissenheit (Beispiel: mir wurde empfohlen, die Klappe zu halten und mich doch mal mit "dem Islam" zu beschäftigen und den Koran zu lesen oder Nachhilfe in Geschichte zu nehmen. Letztens wurde mir vorgehalten, ich habe keine Ahnung, was Demokratie sei. Auf die Definition, um die ich die betreffende Person gebeten habe, warte ich bis heute).

 

Jeder von uns kennt diese Sprüche. Hyänen gegen Wölfe. Jeder gegen jeden. Von einer - möglicherweise noch konstruktiven - Streitkultur ist nur der Streit übrig geblieben. Mit Kultur hat das nichts mehr zu tun.

 

Manche Beiträge sind echt konstruktiv, sie bewahren mich in der Hoffnung, dass es noch denkende, empathische Menschen in unserem Land gibt. Doch umgehend werden solche Beiträge kommentiert und der/die Betreffende auf das Übelste beschimpft. Dabei weicht der Beschimpfende mit seiner Meinung gar nicht mal so weit vom eigentlichen Beitrag ab. Es ist nur halt SEINE Meinung.

 

Ich denke mir, wenn wir die Energie, die in diesen sinnlosen Streitereien vergeudet wird, sinnvoll nutzen und - anstatt auf alles und jeden zu schimpfen - kanalisieren, um uns gegenseitig zu unterstützen, könnten wir echt viel bewegen.

 

Ich erinnere an dieser Stelle an die Worte eines derzeit sehr beliebten

Hassobjektes, der Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Wir schaffen das!" Ich verstehe hierbei die Betonung auf dem "WIR". Ich denke, Frau Merkel hat echt an uns als Volk geglaubt - manchmal fürchte ich jedoch, das Volk ist ihr Vertrauen nicht wert.

 

(aus der Rubrik: Jeder hat das Recht auf meine Meinung.)